Finding – Review

Bei Finding handelt es sich um ein Spiel für das Gear VR das in Zelda Manier daher kommt. Zu Beginn des Spiels bekommen wir natürlich erstmal die Grundmechanik des Spiels beigebracht. Und diese ist sehr spaßig – denn diese Grundmechanik besteht darin das wir einen Greifarm besitzen mit dem wir uns an blauen Feen festhalten können. Dies nutzen wir um über Hindernisse wie Abgründe zu gelangen, über die wir sonst nicht gelangen könnten.
Auch können wir mit diesem Greifarm Objekte wie Fässer an uns heranziehen und wegstoßen um so Gegner auszuschalten. Im späteren Spielverlauf werden wir mit diesem Greifarm auch andere Dinge tun können wie Beispielweise das Betätigen von Schaltern.

Zu Beginn des Spiels werden wir von einem Riesigen Koloss aus Stein beauftragt ihm doch bitte zu helfen. Wieso? Nunja, er steckt mit seinen Gliedmaßen in einer Höhle fest und kommt ohne unsere Hilfe dort nicht mehr heraus. Unsere Aufgabe ist es deshalb nun in einen Dungeon zu reisen um ihn aus dieser misslichen Lage zu befreien. In typischer Zelda Style wandern wir nun von Raum zu Raum um dort Aufgaben zu bewältigen.

Im folgenden Video habe ich euch mal die ersten 10 Minuten von Finding aufgezeigt, damit ihr euch selbst einen kleinen Eindruck von Finding machen könnt.

Hinweis: Solltet ihr euch nicht selbst Spoilern wollen, rate ich euch ab das folgende Video anzuschauen bevor ihr Finding selbst gespielt habt!

Für Review benutztes Smartphone: Samsung Galaxy S6
Für Review benutztes VR Headset: Samsung Gear VR

Grundsätzlich kann ich von Finding sagen das es ein enorm tolles VR Spiel ist. Es wäre eigendlich DAS perfekte VR Spiel das meiner Meinung nach sogar einen enormen Wiederspielwert hätte.. gäbe es da nicht die Teils sehr unfair strukturierten Aufgaben!

Der Großteil der Rätsel und Aufgaben die man in den ersten 10 Minuten innerhalb von Finding antrifft sind ziemlich human und spaßig. Jedoch gibt es mit unter dann auch wieder Aufgaben an denen man regelrecht verzweifelt.. einfach deshalb, weil man sich denkt

Woher sollte ich das Wissen?..

Das beste Beispiel hierfür war bei einem Raum der nach den ersten 10 Minuten des Spiels kam. Dort tauchten aus dem Nichts Plattformen in der Luft auf. Diese Plattformen tauchten abwechselnd auf und verschwanden wieder. Man musste nun im richtigen Moment von einer Plattform zur nächsten laufen bevor sich die Plattform auf der man gerade steht auflöst. Wenn dies nämlich passiert, fällt man in den Abgrund und darf den ganzen Raum nochmals machen. Das Problem dabei – es gab hier kein klar erkennbares Muster. Und dadurch das die Plattformen erst mit ihrem Spielchen begannen als man bereits auf einer der selbigen stand, konnte man auch nicht erst schauen in welchem Muster die Plattformen auftauchen um so einen sicheren Weg hinüber zu finden. Das hieß für mich dann also Try und Error. Man muss hier also denselben Raum wieder und wieder neu spielen nur um diese kleine Aufgabe zu bewältigen. Gutes Aufgaben Design sieht meiner Meinung nach anders aus..

Lässt man die manchmal sehr schweren Aufgaben jedoch beiseite, ist Finding ein extrem spaßiges Spielchen mit dem man super seine Zeit verbringen kann. Bei Finding habe ich auch das erste mal das Gefühl von

Hey, hier habe ich es mit einem wirklichen SPIEL zu tun – Nicht nur mit einer Demo die so tut als wär sie eins.

Also liebe Entwickler – Ich wünsche mir definitiv mehr von solchen tollen Spielen!
Diese können dann bei entsprechender Tiefe und Spielspaß auch gerne etwas mehr kosten.

Kommen wir nun zu meiner Bewertung von Finding.

Bewertung

Grafik: ★★★★☆ (4/5)

Die Texturen von Finding sind sehr gut gelungen. Mir gefällt dieser Comic Artige Look von Finding enorm. Der Grafikstyle hat ein bisschen was von World of Warcraft oder ähnlichen Spielen. Geht man Nah an Objekte heran, erkennt man keine verwaschenen Texturen und alle Konturen sind gut erkennbar. Die Grafik von Finding ist sehr gut gelungen! Ich wünsche mir definitiv mehr Spiele mit solch einem Grafikstyle!

Immersion: ★★★★☆ (4/5)

Die Immersion in Finding ist extrem gut gelungen. Diese Immersion geht sogar soweit, das mein Oberkörper beim bewegen nach vorne und zurück mitwippte – einfach deshalb weil mein Gehirn dachte „da müsste es doch eine vor oder zurückbewegung geben!“. Mein Gehirn empfand die Immersion also so stark, das es Bewegungen des Oberkörpers erzeugte die bei einer Realen Bewegung ebenfalls auftreten würden. Kurz gesagt.. Die Immersion war so stark, das mein Gehirn erfolgreich getäuscht wurde. Tolle Immersion – dafür gibts 4 Sterne!

Steuerung: ★★★☆☆ (3/5)

Die Steuerung von Finding ist insgesamt sehr gut gelungen. Es gibt eine Bluetooth Gamepad Unterstützung was sehr gut ist. Jedoch fehlt bei Finding eine Unterstützung um die Kamera per Gamepad rotieren zu können. Dies verhindert das zocken während man sitzt und es ist Notwendig auf einem Drehstuhl zu sitzen oder  zu stehen. Das finde ich nicht wirklich gut – ich möchte auch zocken können wenn ich gemütlich auf meinem Stuhl sitze. Daher kann ich hier auch nur 3 Sterne geben 😉

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